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Samstag, 8. September: Sommerfest!

(english version see below!)

Zwei Jahre in Folge begründen eine Tradition: auch dieses Jahr möchten wir den Ausklang des Sommers mit euch feiern!

Flyer 2n40 Sommerfest

Am Samstag, dem 8. September, laden wir euch deshalb ab 14 Uhr zu einer SpätSommerSause zu uns ans Haus ein.

Euch erwarten allerlei kleine und große Überraschungen, Essen, Getränke, Spiel, Spaß und Musik. Wir werden diesen Artikel aktualisieren, am besten kommt ihr hier kurz vor der Party noch mal vorbei um auf dem aktuellen Stand zu sein.

Falls ihr von weiter weg kommt und einen Schlafplatz benötigt, meldet euch bitte schnellst möglich bei uns.

Die Vorbereitungsgruppe freut sich über externe Beteiligungen aller Art, sei es als Konzert, DJ*ane, Awarenessgruppe, Essensmitbringer*in oder anderes.

Bis dahin!
Die 2n40er


We want to celebrate the end of the summer together with you! Come and join us at Saturday, 8th of September, after 2pm to party with us.

You can expect all kinds of small and big surprises, food, drinks, games, fun and music. We will update this article, therefore it might be wise to come back shortly before the party.

If you’re not living in Dresden and need a place to sleep, please contact us as soon as possible.

The preparation group is happy about external participation of all kinds, f.e. a gig with your band, being part of the awareness crew or by bringing along a cake for the buffet. Contact us if you want to participate!

See you there,
the 2n40s

Jahresrückblick 2017

Wo nur ein Kaufrausch hilft

Gegenüber der Einfahrt, auf der anderen Seite des Grundstücks steht ein Wäldchen, das für uns von Anfang an zum Gesamtbild dazugehörte. Das üppige Grün im Hintergrund macht den sommerlichen Charme, der unserem Garten und Hinterhof anhaftet, erst richtig perfekt. Allein es gehörte uns bislang nicht. Das konnte freilich so nicht bleiben! Also haben wir kurzerhand die 1200 Quadratmeter des Nachbargrundstücks gekauft und uns so zugleich den zukünftigen Platz für einen Wohnwagen, eine kleine Sommerwiese oder einen Hühnerstall mitsamt Hühnerauslauf gesichert. Ungeachtet dieser Pläne darf die heimische Flora und Fauna weiterhin selbstbestimmt wachsen und gedeihen. Schließlich wollen wir auch im kommenden Herbst wieder unzählige Walnüsse für die nächste Weihnachtsbäckerei sammeln.

(Sven/Stefan)


Von einem lang ersehnten Upgrade

In unserem letzten Jahresrückblick stand die Fertigstellung unseres Pelletlagers noch kurz bevor. Ein Traum sollte bald wahr werden, einer ohne lästige Sackschlepperei und ohne kalte Dusche am frühen Morgen, weil die Pellets wieder einmal nicht rechtzeitig nachgefüllt wurden. Mitte Februar kam der Tag der Wahrheit: Die letzten Arbeiten waren inzwischen erledigt und das Lager konnte erstmalig mit Abermillionen Pellets befüllt werden. Fünfeinhalb Tonnen dieser gepressten, zylindrischen Holzstückchen, die in Form und Größe einer Tintenpatrone recht ähnlich sehen, wurden binnen einer Stunde durch einen beindicken Schlauch in ihr neues Domizil geblasen. Danach konnte der Maulwurf die Bestückung des Ofens übernehmen und wir konnten uns endlich ums Wesentliche kümmern – nämlich alle paar Wochen die Aschebehälter auf den Kompost entleeren.

(Tommy/Stefan)


Im Glashaus sitzt kein Elefant

Da die Straßenfront an der Wilhelm-Franke-Straße unsere Sonnnenseite ist, gab es von Anfang der Bauphase an Überlegungen, wie wir sie für den Garten nutzen könnten. Nach mittleren Erfolgen beim Anbau von Bohnen und Mais 2016 verfolgte Björn nun den lange gehegten Plan, aus unseren alten Fenstern ein Gewächshaus zu bauen.Es begann mit einem Dutzend Löchern im Boden und sollte zwei, vielleicht drei Wochenenden dauern. Ganze zwölf Wochen später, in denen auch so mancher Feierabend drauf ging, und unter Einsatz von 200 m Kantholz, 20 l Farbe (Mosambique in Fehlfarben), 30 verbauten und 2 zerbrochenen Fenstern sowie ungefähr 600 Schrauben konnten wir schließlich das Gärtnern in Angriff nehmen. Zusatzupgrade: Ein 1000 l Regentank fängt das Dachwasser auf und kann vergossen werden.

(Björn)


Das große Ganze im Blick

Vom solidarischen Wohnen zur solidarischen Landwirtschaft ist der Weg ein kurzer. Nein, das ist kein Scherz! Seit 1. April finanzieren wir zusammen mit über 150 anderen Ernteteilern den Schellehof in Struppen.Dafür bekommen wir wöchentlich frisches Gemüse, Brot, Mehl – und die Gelegenheit, den Landwirtinnen und Gärtnern über die Schultern zu schauen oder ihnen zu helfen und dabei mehr über den Anbau zu erfahren. Geliefert werden die Lebensmittel direkt in eine unserer Garagen, quasi in das neue Depot. Manchmal fahren wir den Transporter sogar selbst und sorgen so auch in den anderen Depots in Dresden und Pirna für glückliche Gesichter. Ganz klar also, dass wir auch 2018 weitermachen werden. Du möchtest dabei sein oder kennst jemanden? Dann melde Dich zeitnah, denn es geht bald in die neue Saison!

(Stefan)


Es geschah nicht irgendwann

Am 12. April, was war da nochmal? Zweifellos ein Urmoment! Denn mit der Aussetzung zweier Waschbärpaare am hessischen Edersee landet 1934 eine neue Art in Mitteleuropa. Keine 20 Jahre später wird der Fußballverein SG Volkspolizei Dresden in SG Dynamo Dresden umbenannt – unbestreitbar der Beginn einer Ära. Und sieben Monate vor dem Mauerfall wird die DDR-Version der Artussage von Christoph Hein, Die Ritter der Tafelrunde, am Staatsschauspiel uraufgeführt. Mit deutlichen Bezügen zur Zeitgeschichte und deshalb fraglos ein Publikumserfolg! Erst noch stattfinden hingegen wird der 1. Mitteldeutsche Bauträgertag. Beileibe nein, all’ das kann kein Zufall sein! Das offensichtlich Gemeinsame an diesen Apriltagen? Dresden natürlich! Gut, die Bären brauchten ’ne Weile von Hessen bis Sachsen. Aber seit 2017 haben wir endlich unseren eigenen „Bären“: Bruno. Herzlich Willkommen in der 2n40!

(Stefan)


Hohe Kochkunst braucht Ambiente

Eine neue Gemeinschaftsküche soll her. Eine, in die alles reinpasst, unsere großen Töpfe, alle Utensilien und wir. Praktisch soll sie auch sein, für immer halten, schön aussehen und das Provisorium endlich ersetzen. Ja, es gab mehrere Treffen zum Ideenaustausch: Was wollen wir, was brauchen wir, was darf es kosten? Es wurden verschiedene Pläne erstellt, auch mal ethische Fragen diskutiert und überhaupt … gut Ding muss Weile haben. Unsere Dresdner Tischler haben uns schließlich gut beraten zu Holzoberflächen, Einbauten und zur Anordnung. Wir konnten ihnen etwas Arbeit abnehmen, indem wir halfen, die Fronten zu schleifen und zu ölen. Und dann ging es doch ratzfatz mit allem: das Alte wegräumen, die Wände überstreichen und die Profis machen lassen.Danke Mia, danke Klaus für den perfekten Einbau in zwei Tagen! Seitdem leben die 2n40er glücklich und zufrieden in der neuen Küche.

(Laura)


Als der Anbau auf Rädern kam

Der Wohnraum im Haus ist relativ knapp. Zwar haben wir ein Gästebett im Dachwohnzimmer, aber es bietet wenig Privatsphäre. Eine bessere Lösung sollte her, vor allem für Langzeitgäste. Und siehe da, wir haben ja das Nachbargrundstück! Warum nicht einen Wohnwagen darauf stellen?Das gute Stück stand jahrelang als Dauercamper auf einem Zeltplatz an der Ostsee und wurde Ende Juni aus dem Vogtland nach Dresden gezogen. Überführung? Reibungslos. Zielführung? Anders! Da durch den Garten kein Weg führte, mussten wir über die Wäschewiese des angrenzenden Plattenbaus einparken. Das provozierte aufgeregte Kommentare, die dank vieler Helfer aber schnell wieder abklangen, zumal die Wiese keinen bleibenden Schaden erlitt. Unsere damaligen Workaway-Gäste nahmen den neuen Wohnraum sofort dankbar in Beschlag, wenngleich eine Modernisierung des Wageninneren immer noch aussteht.

(Tommy)


Auf den letzten Drücker gefeiert

Um Haaresbreite hätten wir die Jahreszeit verpasst. Am letzten Wochenende vor dem Herbstanfang fand es schließlich statt: unser (Spät-)Sommerfest. Wie Ihr es inzwischen von uns erwarten dürft, haben wir den Garten schick angerichtet, das Lagerfeuer wohligwarm angefacht und die Waffeleisen parallel angeheizt. Natürlich kamen die zahlreichen Gäste nicht nur deswegen, aber natürlich vor allem. Wem das Bekannte trotzdem nicht reichte, der fand im beheizten Pool, im Kinowohnwagen oder beim Fackelumzug sicher die gewünschte Zerstreuung. Übrigens exklusiv zum ersten Mal präsent: die Maschinen. Und zwar für Eis, für Popcorn, für Zuckerwatte. Läääckkker! Ach und Musik, die gehört ja längst zum guten Ton. Ein Gerücht geht um, dass es wieder Hausführungen gegeben haben soll. Nun, waren denn schon alle Fußleisten montiert? Nein? Na also, Rätsel gelöst!

(Tobi/Stefan)


Zusammenwachsen

Ein latent Abwesender berichtet: Eine gefühlte Ewigkeit nach dem letzten in Oybin stand endlich wieder ein Gruppenwochenende auf dem Plan. Heuer auf dem Wasserschloss Oberau, genauer im ehemaligen Gutsverwalterhaus. Kurzem Anreiseweg sei Dank, war fast allen gedient: den kinderreichen Familien und den abgasarmen Radlfreunden. Alle anderen kamen nach, transportierten Essen hinterher oder blieben leider (wie der Autor) krank zu Hause. Für die dennoch annähernd vollzählig Anwesenden gab es mal Gegrilltes, mal eine Wanderung, mal eine Tafel an der frischen Luft. Dazwischen das Notwendige: Themen rund um die Gruppe, das Haus und die Organisation von beidem. Ganz klar ein Höhepunkt war die Generalprobe unserer ersten Mietversteigerung, die überraschenderweise schon in der ersten Runde erfolgreich verlief. Ob uns die Uraufführung dieses Stücks genauso gelingen wird, das werden wir ja sehen …

(Stefan)


Vom Beinahe-GAU unterm Erdniveau

Bereits Anfang Oktober waren alle Pellets verheizt. Flugs wurden neue bestellt. Sie kamen, wir sahen: es staubte. O weh, wir hatten vergessen, die Revisionslucke des Lagers zu schließen. Der ganze Keller bepudert! Ein schlechtes Omen … Die Anlage lief zwar erst weiter, aber nach einigen Tagen bekam der Maulwurf nichts mehr zu fressen. Schuld waren die neuen Pellets. Zu bröselig, sie rutschten einfach nicht nach. Also mussten wir nachhelfen und den Maulwurf mehrmals die Woche wieder eingraben. Leider hatten wir die Rechnung ohne den Ofen gemacht. Der stieg etwa zwei Wochen später regelmäßig mit einem Zündfehler aus. Dieses Mal tagelang kalte Heizung, eisiges Wasser und drei Pullover! Nach Rücksprache mit unserem Monteur reinigten wir die total verrußte Brennkammer und alles lief wieder. Vorsichtshalber ließen wir aber die staubigen Pellets noch gegen einwandfreie tauschen. Das war am 6. Dezember. Danke, lieber Nikolaus!

(Tommy/Stefan)


Mit Herzlichkeit ein Haus erfüllt

Am 3. November gaben die Musiker Ute und Andreas Zöllner in unserem Haus ein Wohnzimmerkonzert mit Liebesliedern aus aller Welt. Das abwechslungsreiche Event begann schon am späten Nachmittag mit einem plauschigen Essen am Mitbringbuffet. Um 20 Uhr war unser schöner Dachkonzertraum dann sehr gut gefüllt mit Freunden, Nachbarn und lieben Menschen, die sich unserem Haus und/oder der Musik der beiden Künstler verbunden fühlen. Andreas und Ute zupften, sangen, erzählten und träumten von Liebesfreud und -leid so virtuos, dass uns das Herz aufging und die Hüften wippten. – Ein wunderbarer Abend, den wir gern wiederholen möchten. Vielleicht habt Ihr ja Lust oder kennt jemanden, der seine Künste mit uns teilen möchte?

(Hanni)


Wenn das Wechselkarussel sich dreht

Spruchreif war es schon länger, aber richtig ernst wurde es erst im Dezember. Dann nämlich stürzte sich die größte unserer Familien in ihr knapp achtmonatiges Abenteuer am anderen Ende der Welt – und uns in eine aufregende Kennenlernphase mit möglichen Zwischenmietern. Wer würde es wagen, die (mehr als) vier Wände von Johanna und Björn, Madita, Milan, Aurea und Fedor während ihrer Zeit in Australien mit Leben zu füllen? Wir hatten das Glück, genau die richtigen Menschen kennenzulernen, bringen sie doch frischen Wind, neue Ideen und ebenfalls gute Laune in unsere Hausgemeinschaft. Herzlich Willkommen Isa, Victoria, Tomás, Paul, Romy – und gute Reise Helmriesens, wir werden euch vermissen!

(Stefan)


Nachrangdarlehen gesucht!

Nachdem unsere Renovierungsarbeiten mehr oder minder abgeschlossen sind, kommen nun die letzten Abschlussrechnungen rein. Durch verschiedene unvorhergesehene Schwierigkeiten während des Baus sind unsere Kosten leider ein wenig höher als vorher kalkuliert. Außerdem planen wir den Bau der zweiten Gemeinschaftsküche und die Renovierung der Kellerräume, was jeweils auch einiges an Geld kosten wird. Und wir haben einige Kündigungen zu bestehenden Nachrangdarlehen bekommen, welche wir nun ersetzen müssen.


Lange Rede, kurzer Sinn: Wir benötigen Geld, um handlungsfähig zu bleiben. Wir wünschen uns, dieses Geld von unseren Freund_innen geliehen zu bekommen und nicht in Verhandlungen mit der Bank treten zu müssen. Falls Du Dir also vorstellen kannst, Dein Geld in einem sozialen Wohnprojekt anzulegen, anstatt es Deinem Kreditinstitut zu überlassen, wie es eingesetzt wird, nimm gerne Kontakt mit uns auf! Wir sind offen für Darlehen ab 500 €, wobei Du selbst entscheiden kannst, ob Du einen Vertrag mit fester Laufzeit oder einen mit Kündigungsfrist abschließen möchtest und – zwischen null und 1,5 Prozent – welchen Zinssatz Du haben möchtest.

Danke!

Nachrangdarlehen gesucht!

Nachdem unsere Renovierungsarbeiten mehr oder minder abgeschlossen sind, kommen nun auch die letzten Abschlussrechnungen rein. Durch verschiedene unvorhergesehene Schwierigkeiten während des Baus sind unsere Kosten doch ein wenig höher, als vorher kalkuliert.
Außerdem planen wir den Bau der zweiten Gemeinschaftsküche und die Renovierung der Kellerräume, was jeweils auch einiges an Geld kosten wird.
Und wir haben einige Kündigungen zu bestehenden Nachrangdarlehen bekommen, welche wir nun ersetzen müssen.

Lange Rede, kurzer Sinn: wir benötigen neue Darlehen, um handlungsfähig zu bleiben. Falls du dir also vorstellen kannst, dein Geld in einem sozialen Wohnprojekt anzulegen statt es deiner Bank zu überlassen wie es eingesetzt wird, dann lies dir doch mal unsere Seite zu Unterstützung durch und melde dich bei direktkredite@2n40.de (GPG-Key).

Danke!

SpätSommerSause!

Wir wollen den Ausklang des Sommers mit euch feiern!

Am 16. September laden wir euch deshalb ab 16 Uhr zu einer SpätSommerSause zu uns ans Haus ein:

Euch erwarten allerlei kleine und große Überraschungen, Essen, Getränke, Spiel, Spaß und Musik.

Falls ihr von weiter weg kommt und einen Schlafplatz benötigt, meldet euch bitte schnellst möglichst bei uns.

Über Beteiligung am geplanten Verschenkeflohmarkt, mitgebrachte Aufstriche für das Brot aus dem Lehmofen oder Kuchen zum Kaffee freuen wir uns.

Bis dahin!
Die 2n40er

Strehlenküfa #2

Es wird am 5. September, an einem hoffentlich wunderschönen Spätsommerabend, endlich eine Wiederholung der Strehlen & Umgebung-Küfa geben.

Stattfinden soll diese auf der Grünfläche mit dem Bach nördlich des Leubnitzer Friedhofs (https://osm.org/go/0MLg2XCDt).

Es wird voraussichtlich eine Kartoffel-Kürbissuppe geben. Die Grundstoffe dafür werden vom Schellehof (solidarische Landwirtschaft in der Sächsischen Schweiz) kommen.

Dazu gibt es die Möglichkeit, die überschüssigen Lebensmittel beim Schellehof mit zu ernten und den Hof kennenzulernen.  Wir planen einen Ausflug zum Hof am Sonntag dem 3.9.. Abfahrt ist 13 Uhr bei uns am Haus. Kommt gerne mit!

Gekocht wird dann gemeinsam am Dienstag ab 16 Uhr bei uns im Haus. Das Essen gibt es gegen 19 Uhr. Fleißige Hände sind herzlichst dazu eingeladen.

Wir freuen uns auf euch und auf den Abend!

Strehlenküfa #1

Uns erreichte eine Einladungsmail:

Liebe Nachbar:innen, liebe Neugierige, liebe Freund:innen des kulinarischen Beisammenseins!

Wir wollen eine Küfa (Küche für alle) in Strehlen! Möglichkeit zum
Zusammenkommen, Kennenlernen und Raum für Austausch.
Und statt noch ewig darüber nachzudenken, tun wir es nun einfach und spontan:
Wir kochen für euch und freuen uns, wenn ihr vorbei kommt – zum essen,
quatschen und Zukunftspläne schmieden:

Am Dienstag, den 01.08. <<< ab 18.30 Uhr <<< im Hugo-Bürkner-Park <<< Bringt Nachbarn und Freunde, gutes Wetter, vielleicht eine Picknickdecke und etwas zu trinken mit! Verbreitet diese Einladung gerne weiter! Und falls ihr Dienstag keine Zeit, aber Interesse daran habt mitzudenken, mitzukochen uder mitzumachen...meldet euch gern bei uns: strehlen-kuefa@systemli.org! Viele Grüße und bis bald! Eure Küfa-Strehlen-Crew (in Gründung ;))

Stadtrat verhindert soziokulturelles Wohnprojekt Elixir

Gemeinsame Stellungnahme Dresdener Hausprojekte:

Dresdener Stadtrat stimmt für den Verkauf der Königsbrücker 117a/119 an privaten Investor und gegen das Engagement Dresdner Bürger*innen und Geflüchteter

Der Verein Elixir Dresden e.V. kann keinen interkulturellen Wohnraum für 150 Personen schaffen. Geplant war es, die seit über 10 Jahren leer stehende ehemalige Arbeitsanstalt in Erbpacht von der Stadt zu erwerben und ein Experimentierraum für das Zusammenleben und -arbeiten von Dresdner*innen und Geflüchteten unabhängig von Sprache, Religion, Herkunft und finanzieller Ausstattung zu schaffen. Wir finden: Ein solcher Raum ist für die von Vorurteilen stark gespaltene Dresdener Stadtgesellschaft dringend nötig!

Wir Dresdener Hausprojekte, welche bereits alternative Formen des gemeinschaftlichen Wohnens leben, und bereits bezahlbaren Wohnraum für über 80 Menschen geschaffen haben, sind schwer enttäuscht und wütend, wie die Dresdener Politik mit dem Engagement ihrer Bewohner*innen umgeht. Es ist ein demotivierendes Signal an all diejenigen, die bereit sind, fern vom rückwärtsgewandten Populismus oder dem allesbeherrschenden Neoliberalismus, innovative, neue und mutige Ideen in dieser Stadt zu verwirklichen. Es ist ein starkes Zeichen für das Misstrauen der Dresdener Politik in das bürgerschaftliche Engagement der Dresdner*innen. Die Stadtspitze muss sich fragen lassen, wie ernst die großmundigen Bekenntnisse zu Weltoffenheit und Integration auf den medienwirksamen Großevents wirklich gemeint sind, wenn gleichzeitig konkrete bürgerschaftliche Initiativen boykottiert werden. Ein Aufruf zu mutigem Handeln in unserer Gesellschaft verpufft, wenn wieder einmal die Stadtentwicklung meistbietend privaten Investor*innen überlassen wird. Die Chance und dringende Notwendigkeit interkultureller Begegnungsstätten und eines sozial nachhaltigen Wohnungsbaus werden ignoriert und wie schon mit dem Verkauf der Woba einem schnellen Gewinn geopfert – und dies abermals mit Stimmen der SPD.

Die Entscheidung ist eine Absage an zivilgesellschaftliches Engagement und an all diejenigen Einwohner*innen Dresdens, die aktiv ihre Stadt mitgestalten wollen.

Unterzeichnende Hausprojekte:

2n40 | https://www.2n40.de
Betriebsküche Friedrichstadt | http://www.kuneterakete.de
KoKo3 | http://www.k-hoch-3-dresden.de
Mangelwirtschaft | http://hausprojekt.blogsport.de
RM16 | http://rm16.de

PM Elixir: https://www.elixir-dresden.de/_media/pm_elixir_15.12.2016.pdf

Das ist unser Haus!

Räume aneignen mit dem Mietshäuser Syndikat.

Burkhard Grießenauer, Daniel Kunle und Holger Lauinger von der SEELAND Medienkooperative haben einen Film über das Mietshäuser Syndikat gedreht. Wir haben ihn schon geschaut, können ihn wärmstens weiterempfehlen und lassen jetzt die Produzenten selbst sprechen:

Liebe Leute,

wir freuen uns, Euch unseren neuen Film „Das ist unser Haus!“ über das Mietshäuser Syndikat jetzt präsentieren zu können. Der Film erläutert das solidarische Modell des Syndikats, mit dem sich auch finanzschwache Gruppen bezahlbare Räume in Gemeineigentum sichern können. Ein Film, der dazu anregen soll, ein Hausprojekt in Eigenregie im Syndikatsverbund zu starten.

Der circa 64 Minuten lange Film hat eine CC-Lizenz. Er kann auf der Webseite www.das-ist-unser-haus.de gratis gesehen werden. Er ist ebenso für nichtkommerzielle, öffentliche Aufführungen freigegeben. Bei Interesse bitte vorab den geplanten Aufführungstermin per Mail an termin@das-ist-unser-haus.de anmelden.

Ab Mitte Januar 2017 (nach einigen letzten Ton- u. Farbkorrekturen) werden wir den Film auch zum Download freigeben.

[…]

Wir danken allen, die uns auf verschiedenste Art und Weise geholfen haben, diesen wichtigen Film zu realisieren. Wir wünschen uns eine maximale Verbreitung und Euch eine gute Unterhaltung beim Schauen.

 

Sommerfest am 21. August

Liebe Leute,

kommenden Sonntag ab 15 Uhr feiern wir ein Sommerfest bei uns am Haus. Es gibt Kaffee, Kuchen, Waffeln und Fladenbrot, Lagerfeuer und die eine oder andere Überraschung.

SommersauseneuIhr könnt gern etwas mitbringen, wir suchen z. B. noch nach:

  • einem Waffeleisen,
  • Maisstärke in großen Mengen, gern auch abgelaufen,
  • Schamottsteinen,
  • Stroh,
  • Kuchen.

Bis dahin, wir freuen uns auf euch!